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Ob rot oder bläulich schimmernd: Besenreiser an den Beinen empfinden viele Betroffene als störend – fast jede dritte Frau ab 30 kennt sie aus eigener Erfahrung. Die gute Nachricht: Besenreiser lassen sich heute schonender und präziser behandeln als je zuvor.
Im Hautarzt- und Laserzentrum Hannover kombinieren wir bewährte Verfahren wie Sklerosierung und Lasertherapie mit CLaCS – der modernsten Methode zur Besenreiserbehandlung, bei der wir Ihre Venen mithilfe von Augmented Reality sichtbar machen und millimetergenau behandeln.
Besenreiser sind feine, erweiterte Äderchen direkt unter der Hautoberfläche – eine Miniaturform der Krampfadern. Sie sind meist harmlos, können aber ästhetisch stören und in manchen Fällen auf eine tieferliegende Venenschwäche hinweisen. Häufig werden Besenreiser von unsichtbaren „Nährvenen" (Reticulärvenen) gespeist. Werden diese nicht mitbehandelt, kehren die Besenreiser oft zurück – genau hier setzt unsere Diagnostik mit Augmented Reality an.
Die Grafik zeigt, was mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist: Die oberflächlich sichtbaren Besenreiser in der Epidermis sind meist nur das Symptom. Der eigentliche Druck kommt häufig von tiefer liegenden retikulären Venen in der Subkutis – einem unsichtbaren Venennetz, das die Besenreiser wie ein Wurzelwerk von unten speist.
Werden nur die sichtbaren Äderchen an der Oberfläche verödet oder gelasert, bleibt diese Druckquelle bestehen: Die retikulären Nährvenen füllen die Besenreiser immer wieder neu – das Ergebnis sind frustrierende Rezidive trotz wiederholter Behandlungen.
Genau hier setzt unser Behandlungskonzept an: Mit der Augmented-Reality-Venendarstellung machen wir die verborgenen retikulären Venen sichtbar und behandeln sie gezielt mit – per CLaCS oder transdermaler Lasertherapie. So therapieren wir nicht nur das Symptom, sondern die Ursache. Das ist der entscheidende Unterschied für ein dauerhaftes Ergebnis.

CLaCS (Cool Laser Cool Sklero) verbindet drei Technologien in einer Behandlung:
1. Augmented Reality Venendarstellung: Ein spezieller Venenscanner projiziert die unter der Haut verlaufenden Nährvenen in Echtzeit auf Ihre Hautoberfläche. So erkennen und behandeln wir auch die mit bloßem Auge unsichtbaren Ursprungsvenen – die häufigste Ursache für wiederkehrende Besenreiser.
2. Transdermale Lasertherapie: Mit einem langgepulsten Nd:YAG-Laser (1064 nm) verschließen wir die zuführenden Venen und Besenreiser gezielt von außen – ohne Schnitt.
3. Kryo-Sklerotherapie: Direkt im Anschluss injizieren wir ein gekühltes Verödungsmittel in die behandelten Gefäße. Die intensive Hautkühlung (bis -20 °C kalte Luft) macht die Behandlung dabei deutlich angenehmer als herkömmliche Verfahren.
Ihr Vorteil: Durch die Kombination aus Laser und Verödung unter Augmented-Reality-Kontrolle erzielen wir bessere und nachhaltigere Ergebnisse – auch bei Besenreisern, die auf klassische Sklerosierung allein nicht ansprechen. CLaCS wurde vom brasilianischen Gefäßchirurgen Dr. Kasuo Miyake entwickelt und international in Studien untersucht.
Als eines der ersten Zentren in Deutschland bieten wir CLaCS in Hannover an – mit Expertise, die wir auf nationalen und internationalen Fachkongressen (u. a. DDL, IMCAS) vermitteln.

Warum kommen Besenreiser nach einer Behandlung häufig wieder? Weil ihre Quelle – die tiefer liegende Nährvene – unbehandelt bleibt. Mit unserem Augmented-Reality-Venenscanner wird das Venennetz unter Ihrer Haut in Echtzeit sichtbar:
Ergänzend setzen wir bei Verdacht auf eine tieferliegende Venenschwäche die Duplexsonographie ein – so stellen wir sicher, dass wir nicht nur das Symptom, sondern die Ursache behandeln.
Sehr feine Besenreiser und Gefäße im Gesicht behandeln wir rein mit dem Laser. Dafür stehen uns vier verschiedene Lasersysteme zur Behandlung vaskulärer Hautveränderungen zur Verfügung – darunter Diodenlaser und langgepulste Nd:YAG-Laser. So wählen wir für jeden Hauttyp und jede Gefäßgröße das optimale System.
Je nach Ausprägung sind 1–3 Sitzungen erforderlich.
Die Bildserie zeigt einen typischen Behandlungsverlauf nach einer einzigen CLaCS-Sitzung an der Beinaußenseite:
Vorher: Ausgeprägtes Besenreiser-Areal mit sichtbarem retikulärem Venennetz – die klassische Ausgangssituation, bei der oberflächliche Verödung allein oft nicht dauerhaft hilft.
Tag 5: Die behandelten Gefäße reagieren sichtbar – leichte Rötungen, kleine Einstichpunkte und vereinzelte Blutergüsse sind in dieser Phase normal und Teil des gewollten Heilungsprozesses. Der Körper beginnt jetzt, die verschlossenen Gefäße abzubauen. Wichtig zu wissen: Diese Übergangsphase ist kein Grund zur Sorge – Alltag, Beruf und Sport sind währenddessen uneingeschränkt möglich.
Tag 19: Bereits knapp drei Wochen nach der Behandlung ist das Areal weitgehend abgeheilt. Die Besenreiser und die zuführenden retikulären Venen sind deutlich reduziert; das Hautbild wirkt sichtbar gleichmäßiger. Der Abbau der Gefäßreste setzt sich in den Folgewochen weiter fort.
Behandlungsergebnis nach einer CLaCS-Sitzung. Individuelle Verläufe können abweichen; je nach Befund sind weitere Sitzungen sinnvoll. Bilder von Behandlungen mit medizinischer Indikation.
Was ist CLaCS?
CLaCS – bei uns auch Cool Laser Cool Sklero genannt – steht für Cryo-Laser and Cryo-Sclerotherapy: die Kombination aus transdermaler Nd:YAG-Lasertherapie und gekühlter Verödung unter Augmented-Reality-Venendarstellung
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Durch die intensive Kaltluftkühlung ist CLaCS deutlich angenehmer als herkömmliche Laser- oder Verödungsbehandlungen. Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben nur ein kurzes Wärmegefühl.
Wie viele Sitzungen benötige ich?
Je nach Ausprägung der Besenreiser sind in der Regel 1–3 Sitzungen im Abstand von einigen Wochen erforderlich.
Was kostet die Behandlung?
Für ein nachhaltiges Ergebnis behandeln wir nicht nur die sichtbaren Besenreiser, sondern auch die zuführenden retikulären Venen mit, damit diese gezielt abgebaut werden. Das Behandlungsareal ist daher pro Sitzung auf ca. 10 × 15 cm begrenzt, in Ausnahmefällen auf bis zu 20 × 30 cm.
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und richtet sich nach dem individuellen Befund. Gern erstellen wir Ihnen in der Beratung einen persönlichen Kostenplan.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlung von Besenreisern nicht. Private Krankenversicherungen können die Kosten dagegen übernehmen, da die Behandlung retikulärer Venen Beschwerden wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen reduzieren kann.
Kann ich nach der Behandlung direkt wieder arbeiten?
Ja. Die Behandlung erfolgt ambulant und ohne Ausfallzeiten – ein Kompressionsverband ist nicht erforderlich, und auch Sport ist direkt wieder möglich.
Kann die Behandlung auch im Sommer durchgeführt werden?
Ja. Anders als bei vielen klassischen Verfahren ist die CLaCS-Behandlung ganzjährig möglich – im Sommer wie im Winter.
Kommen die Besenreiser wieder?
Behandelte Gefäße verschwinden dauerhaft. Neue Besenreiser können sich veranlagungsbedingt bilden – durch die Mitbehandlung der Nährvenen per Augmented Reality reduzieren wir dieses Risiko jedoch deutlich.

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